BAD HOMBURG. Sich schlau zu machen, schade doch nicht, meinte der ehrenamtliche FDP-Stadtrat Wolfgang Hof gestern im Nachgang zur Magistratssitzung am Montag. Auf seine Initiative fordert die Bad Homburger Stadtverwaltung jetzt im Frankfurter Rathaus das von der SPD erwünschte Untersuchungsergebnis über den Radverkehr in Einbahnstraßen an. Somit kann sich zumindest der Magistrat demnächst damit befassen.
Doch nicht genug damit: Die Auswertung aus Frankfurt soll zur weiteren Beratung auch dem Verkehrsausschuss zugeleitet werden. Die Grundsatzentscheidung im Ausschuss, ob er sich der Radler wider die Einbahnstraße überhaupt annehmen will, entfällt somit.
Die CDU stelle sich nicht gegen Neuerungen, hatte der Ausschussvorsitzende Peter Sothmann im Stadtparlament noch beteuert - aber reklamiert, die Entscheidung über eine Diskussion treffe der Verkehrsausschuss selbst. Die Grünen werben in ihrem kommunalpolitischen Programm dafür, dass Radfahrer Einbahnstraßen möglichst in beiden Fahrtrichtungen nutzen können. off